Ein sinnvolles Leben

 

«Ich muss doch keine Entscheidung für das Riesenrad des Lebens treffen, bei mir stellt sich das gelingende Leben automatisch ein.» – so könnte ein Einwand lauten. Aber dieses Denken kann ein Trugschluss sein. Das Mainstream-Denken und -Handeln bedient nämlich eher das Hamsterrad und das Zweirad. Die Idee des Riesenrad des Lebens ist denn auch tatsächlich eine Absage an das Mainstream-Denken, in dem die Klugheit für die Eigennutzen-Maximierung und das Streben nach materiellem Reichtum über alles gestellt wird.

«Das ist etwas für Esoteriker.» Nichts gegen die Esoterik, aber das Riesenrad des Lebens hat damit nichts zu tun. Vielmehr geht es darum, den Entwicklungspfad der Weisheit einzuschlagen, und zwar im Wissen, dass wir immer nur auf dem Weg sein werden, ohne jemals das Ziel zu erreichen.

«Ich muss betreffend Lebensgestaltung doch nichts verändern. Ich würde dann schon feststellen, wenn ich nicht mehr auf dem richtigen Weg wäre.» Auch diese Meinung könnte sich als gefährlicher Irrtum herausstellen. Wir können schleichende Veränderungen – auch betreffend die eigene Person – nämlich nicht wirklich gut wahrnehmen. Erst wenn es «knallt», kommt das grosse «Erwachen».

Wir Menschen sind sinnorientierte Wesen. Das heisst: Für ein gelingendes und bejahendes Leben brauchen wir das Erkennen von Zusammenhängen, beispielsweise zwischen uns und den Mitmenschen, zwischen uns und der Tier- und Pflanzenwelt,  aber auch zwischen uns und der übrigen Umwelt.

Das Riesenrad des Lebens erzeugt diese Zusammenhänge.